Dritter Kampftag der Bayernliga Männer
Der dritte Kampftag der Saison hatte es in sich. Mit den SF Friedberg stand uns eine Mannschaft gegenüber, die bereits eindrucksvoll bewiesen hatte, wie gefährlich sie sein kann… unter anderem, indem sie den Abensbergern einen Punkt abnahm. Uns war klar: Das wird ein harter Kampf, in dem jeder Fehler bestraft werden kann.
Erster Durchgang – starke Führung trotz bitterer Momente
Der Auftakt bestätigte unsere Erwartungen. Wir waren wach, konzentriert, gut eingestellt und trotzdem rutschten uns zwei sicher geglaubte Kämpfe in den letzten Sekunden aus den Händen. Führungen, die eigentlich schon verwaltet waren, kippten noch. Trotz dieser emotionalen Dämpfer zeigte das Team Stärke. Die restlichen Begegnungen wurden souverän gestaltet, sodass wir mit einer 7:3‑Führung in die Pause gingen. Ein starkes Zwischenergebnis, das aber auch mahnte, weiterhin voll fokussiert zu bleiben.
Zweiter Durchgang – taktische Tiefe und große Emotionen
Für die zweite Runde galt es, klug zu rotieren. Der Kader war an diesem Tag sehr groß, ein Luxus, der gleichzeitig zur Herausforderung wurde. Nicht alle konnten eingesetzt werden, obwohl es sich jeder verdient hätte. Die Aufstellung musste also sowohl sportlich sinnvoll als auch teamorientiert sein.
Der zweite Durchgang wurde noch emotionaler als der Erste. Die Kämpfe waren eng, intensiv und von viel Einsatz geprägt. Doch erneut setzte sich unsere mannschaftliche Geschlossenheit durch. Auch dieser Durchgang ging 7:3 an uns, was den 14:6‑Gesamtsieg perfekt machte.
Mit nun drei Siegen aus drei Begegnungen bleiben wir Tabellenführer. Doch der schwerste Brocken wartet noch: Auswärts gegen Abensberg, den stärksten Ligakonkurrenten, gilt es die Spitze zu verteidigen und ein Ausrufezeichen zu setzen.
Zum Kämpfer des Tages wurde Tobias Schiebold gewählt.
Bericht: Sven Reß
