Kuscheltiertraining im Familientraining: Judo mit Teddy, Tiger und Co.

Datum: 27. März 2026Kategorie: Kinder / Jugend

Zuletzt wurde es im Familientraining ganz besonders bunt: Zum Kuscheltiertraining brachten Kinder, Erwachsene und ganze Familien ihre Stofftiere mit auf die Matte. Von winzigen Kuschel- bis zu riesigen Plüschtieren, von klassischen Teddys bis zu eher kuriosen Begleitern war alles vertreten. Und auch wer zunächst ohne Kuscheltier gekommen war, blieb nicht lange allein – spontan wurden passende Trainingspartner aus Stoff organisiert, sodass wirklich alle mitmachen konnten.

Gerade das machte den besonderen Reiz dieses Trainings aus: Im Familientraining stehen nicht nur Technik und Bewegung im Mittelpunkt, sondern vor allem auch das gemeinsame Erleben von Judo. Erfahrene Judoka, Anfängerinnen und Anfänger, Erwachsene und Kinder trainieren hier zusammen, lernen voneinander und gestalten die Einheit gemeinsam. Das Kuscheltiertraining passt deshalb perfekt in dieses Konzept, weil es auf spielerische Weise genau das veranschaulicht, was Judo ausmacht: Rücksichtnahme, Zusammenarbeit, Aufmerksamkeit füreinander und gemeinsames Lernen.

Die Kuscheltiere wurden während der gesamten Einheit kreativ eingebunden. Schon beim Aufwärmen spielten sie in verschiedenen Lauf- und Koordinationsspielen eine wichtige Rolle. Sie wurden getragen, getauscht, balanciert und gemeinsam bewegt. In Spielen, bei denen man sich absprechen und zusammenarbeiten musste, wurde deutlich, wie wichtig Kommunikation und Zusammenspiel auf der Matte sind. Gerade im Judo ist das von großer Bedeutung: Wer miteinander trainiert, muss aufeinander achten, Bewegungen einschätzen und als Partner gut reagieren. Dass dies an diesem Tag mit Kuscheltieren geübt wurde, sorgte nicht nur für viele lachende Gesichter, sondern machte den Sinn mancher Übung auch für die Jüngeren besonders anschaulich.
Auch Geschicklichkeit und Koordination kamen nicht zu kurz. Die Stofftiere wurden in Bewegungsaufgaben und Spiele eingebaut, bei denen Konzentration, Balance und Körpergefühl gefragt waren – alles Fähigkeiten, die auch beim Judo wichtig sind. Denn hinter vielen spielerischen Formen stecken Grundlagen, die später in Fallschule, Technik und Randori wieder gebraucht werden: sich sicher bewegen, das Gleichgewicht halten, schnell reagieren und sich auf wechselnde Situationen einstellen.

Natürlich blieben auch die judotypischen Inhalte nicht außen vor. Die Kuscheltiere waren nicht nur Zuschauer, sondern wurden in Fallschule, Techniktraining und sogar ins Randori mit einbezogen. So entstand eine Einheit, die zugleich spielerisch und Judo-nah war. Das Besondere daran war, dass sich der Spaß nicht von den Inhalten trennte, sondern diese unterstützte. Die Kinder hatten Freude an den ungewöhnlichen Trainingspartnern, gleichzeitig wurde an wichtigen Grundlagen des Judo gearbeitet.

Besonders schön war dabei das Miteinander auf der Matte. Wenn Große mit Kleinen, Kinder mit Kindern und Familien gemeinsam trainieren, entsteht eine ganz eigene Atmosphäre. Das Familientraining lebt genau davon: voneinander lernen, miteinander üben, zusammen lachen und Judo als gemeinschaftlichen Sport erleben. Das Kuscheltiertraining hat diesen Gedanken auf besonders anschauliche Weise aufgegriffen und gezeigt, wie vielfältig Judo sein kann.

So wurde dieser Abend zu einem Training, das sicher vielen in Erinnerung bleibt – nicht nur wegen der vielen Teddys und Plüschtiere auf der Matte, sondern weil es eindrucksvoll zeigen konnte, wie Judo Technik, Bewegung, Werte und Gemeinschaft miteinander verbindet. Eine Fortsetzung und weitere Themen-Tage folgen!

Bericht und Fotos: Matthias Lederer (& AI), Trainer im Familientraining