Traineranmeldung  

   

Bild

   

   

Bild Urkunde Generationenpreis des BLSV

   

Am Wochenende 11. und 12. Juni 2016 fanden die diesjährigen Deutsche Kata-Meisterschaften in der Pfalz statt. Vom TV 1848 Erlangen reisten als Athleten und amtierende bayerische Meister Moritz Schwob und Hendrik Gaßmann nach Speyer, um sich in der Katame no kata (Form der Kontrolle) mit den Besten Deutschlands zu messen.

 

Mit einem zehnten Platz konnten sich die beiden im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze steigern. Für ihre Demonstration der 15 Bodentechniken ernteten sie auch ein deutliches Lob vom DJB-Kata-Kommissionsmitglied Sebastian Frey, der 2012 Vizeweltmeister in der Katame no kata war. Hier zeigte sich für Moritz und Hendrik, dass sich kontinuierliches Arbeiten unter fachkundiger Anleitung auszahlt.

 

Des Weiteren waren vom TV 1848 Erlangen noch Dr. Martin Jung und Dr. Magnus Jezussek engagiert. Nachdem der bisher Zuständige für die Datenauswertung den Staffelstab weitergegeben hat, lag es nun an Martin diese Herausforderung anzunehmen. Um das System zu optimieren, setzte er es komplett neu auf. Das Bewertungssystem bei Kata-Wettbewerben ist durchaus als komplex anzusehen ist, da pro Einzeltechnik nur die Punkte von drei der fünf Wertungsrichter in die Summe eingehen. Zwar waren noch kleine Korrekturen im Realbetrieb erforderlich, doch diese konnten umgehend umgesetzt werden, so dass sich das System insgesamt schon sehr gut bewährt hat. Um die Datenauswertung über die volle Zeit betreuen zu können, verzichtete Martin auf einen Einsatz als Wertungsrichter. Magnus, der dieses Jahr in die Kata-Kommission des Deutschen Judo-Bundes berufen wurde, stimmte am Vorabend der Meisterschaft die Wertungsrichter auf ihren Einsatz ein und fungierte im Wettbewerb selbst in der Kime no kata und der Ju no kata in den Vorrunden als Beobachter. Der Beobachter überwacht die Wettbewerbe und deren Bewertung durch die Wertungsrichter. Als Wertungsrichter war Magnus im Finale der Ju no kata im Einsatz.

   
© ALLROUNDER