Traineranmeldung  

   

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Bild Urkunde Generationenpreis des BLSV

   

Am 29.06. eröffnete, nach einleitenden Worten von Klaus Lohrer, unser Erlanger OB, Dr. Florian Janik, die DKM in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle mit einigen Grußworten. Dem hatte sich auch unser Vorstand Jörg Bergner angeschlossen, abgerundet von den Grußworten des Deutschen-Katabeauftragten, Sebastian Frey.
Die Wettkämpfe wurden vom Hallensprecher Tilman Schwob professionell dirigiert.
Dem Organisationsteam um Magnus Jezussek und Klaus Lohrer bescheinigten nicht nur die Katabewerter eine Superorganisation und reibungslose Durchführung, nein auch die Athleten selbst konnten sich dem anschließen. Diese Zwei verfügen ja nach 2009, 2014 und nun mit 2019 über eine „langjährige Erfahrung“ zur Orga von DKMs.
Einige Wertungsrichter „forderten“ beim Abschied scherzhaft „bis in 5 Jahren“.


Vom TV 1848 Erlangen starteten zwei Paare in zwei unterschiedlichen Katas. Wer Judo nur als Kampfsport kennt, sollte wissen, dass auch jeder höhergraduierte Wettkämpfer Kata als Teil der Ausbildung absolviert hat. Kata bedeutet „Form“, wer also Judotechniken in perfektionierter Form sehen will, kommt bei einer Kataveranstaltung voll auf seine Kosten. In Erlangen waren am letzten Wochenende sogar die amtierenden Weltmeister in der Ju no kata, Wolfgang Dax-Romswinkel und Ulla Loosen (NW) zu sehen, die souverän den ersten Platz erkämpften. Das Erlanger Paar Felix López Hoffmann- Karolin Emilius startete zum ersten Mal in dieser Kata, der Form des Nachgebens (Ju, wie in Judo) und landete nur ganz knapp abgeschlagen auf Platz neun (Platz 7: 355, Platz 8: 354,5, Platz 9: 353 Punkte). Eine durchaus beachtliche Leistung.

 

TVE Ju no kata TVE Katame no kata
Die Erlanger Starter - Ju no kata: Lopez Hofmann - Emilius  /  Katame no kata: Schwob - Gaßmann (Fotos: Heizo Takamatsu)


Das zweite Erlanger Paar Moritz Schwob-Hendrik Gaßmann startete in der Katame no kata, der Form der Kontrolle (Grifftechniken Halten, Hebeln und Würgen). Die bayerischen Meister erreichten Platz 12. Die Vorbereitung auf die Meisterschaft hatte sich schwierig gestaltet, da Hendrik seit geraumer Zeit in München wohnt. Vor diesem Hintergrund ist auch diese Platzierung erfreulich.

Kurios: Feuer, Feuer, Feuer

Kurz vor der Siegerehrung am Sonntag hat sich eine Lampe entzündet, was wohl der hohen Sommertemperatur zuzuschreiben war. Dies wäre wohl zunächst unbemerkt geblieben, wenn nicht just in diesem Moment ein Wertungsrichter unter der Lampe gestanden hätte, der sowohl den Knall hörte, als auch von herabfallenden Lampenteilen getroffen wurde. Er kam erfreulicherweise mit einem Schrecken davon. Unser Feuerexperte Robert Engelhardt holte die fahrbare Bühne, hat sich zur Unfallstelle hochgefahren und die Feuerstelle gelöscht. Als die gerufene Feuerwehr eintraf, war die Situation bereits unter Kontrolle.
NUN konnte die Siegerehrung problemlos und zügig abgewickelt werden.


Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Gerhard Konarek ist Ende 1968 in den TVE eingetreten und hat angekündigt, ab Januar 1969 mit dem Judotraining zu beginnen und sucht hierfür noch interessierte Athleten. Einer der ersten war u. a. auch Klaus.
Alles hat einmal ein Ende nur die Wurst hat zwei. Im Rahme der DKM feierte die Judoabteilung des TVE ihren 50jährigen Geburtstag.

Es wurden einige Worte und Bilder aus alten Zeiten vorgetragen und gezeigt. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die jedoch durch die hohen Sommertemperaturen auch etwas gelitten hat.
Mit Beendigung der Deutschen Kata-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufräumarbeiten endet die Ära Lohrer in der Judoabteilung. Er übergab nach 50 ½ Jahren aktiver Tätigkeit mit Wirkung vom 01.07.19 die „Amtsgeschäfte“ an seine Nachfolger. Abteilungsleiter Heiko Koch, Stellvertreter Sven Reß (daneben weiterhin Vertreter der Mannschaften), Kassierer Tilman Schwob. Die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt Karolin Emilius (auch TV-Zeitung).

DANK Euch Allen und auf Wiedersehen! Euer Klaus

Ob es am demografischen Wandel liegt, oder am Interesse am technischen Detail, wird sich nicht so einfach klären lassen. Fakt ist, Kata liegt im Judo im Trend und die Offene Bayerische Kata Meisterschaft fand am 17.03. mit einem beeindruckenden Teilnehmerfeld in Neutraubling statt.

 

Mit 6 Paaren in 4 verschiedenen Kata demonstrierte der TV 1848 Erlangen, dass Kata sich auch in Erlangen zunehmender Beliebtheit erfreut.

 

In der Nage no kata (Form des Werfens) traten insgesamt 16 Paare an. Somit mussten die Platzierungen mit getrennter Vorrunde und Finale ausgekämpft werden. Rudi Borchardt und Konstantin Flügel konnten hierbei den Kata-Teil der Prüfung zum 1. Dan erfolgreich ablegen.

 

In der Katame no kata (Form der Kontrolle) wurde die Entscheidung in einer Runde unter 5 Paaren gefällt. Marco Wießler und Christian Emilius belegten hier den fünften Platz. Ein gutes Ergebnis bei Berücksichtigung der kurzen Vorbereitungszeit von etwa 3 Monaten. Den Titel des bayerischen Meisters ließen sich die TV'ler Moritz Schwob und Hendrik Gaßmann nicht nehmen, obwohl das Niveau bei der Meisterschaft in dieser Kata sehr hoch war und enge Entscheidungen getroffen wurden.

 

Felix Lopez Hofmann und Karolin Emilius starteten mit weiteren 3 Paaren in der Juno kata (Form der Geschmeidigkeit). Mit einem souveränem Lauf und schön herausgearbeiteten Details konnte hier der 3. Platz erstritten werden.

 

Die Nage waza ura no kata (Form der Gegenwürfe) wurde zu einem Heimspiel, es traten nur 2 Paare des TV 1848 Erlangen zur Entscheidung an. Den ersten Platz belegten Christian Schell und Claudius Hofmann, gefolgt von Marc (Teilprüfung Kata zum 3. Dan bestanden) und Elias Braun.

 

Neben weiteren Katas wurden auch noch ein Wettbewerb zu "Freestyle" Vorführungen und eine Inklusive Katameisterschaft im G-Judo (Wettkampfklasse I und II) durchgeführt. Neben Spaß und Unterhaltung wurden auch hier schöne Techniken demonstriert.

 

Alle Ergebnisse können im Detail (nach Veröffentlichung) auf der Seite des Bayerischen Judo-Verbandes nachgelesen werden.

 

Gruppenbild TV'ler

Die Starter aus Erlangen (es fehlen Marc und Elias Braun). Foto: Sandra Hübener

 

Am Wochenende 11. und 12. Juni 2016 fanden die diesjährigen Deutsche Kata-Meisterschaften in der Pfalz statt. Vom TV 1848 Erlangen reisten als Athleten und amtierende bayerische Meister Moritz Schwob und Hendrik Gaßmann nach Speyer, um sich in der Katame no kata (Form der Kontrolle) mit den Besten Deutschlands zu messen.

   
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